Mrz 192011
 

Vollmond by mydalon
Vollmond a photo by mydalon on Flickr.

Heute gibt es eine sehr seltene Konstellation zu sehen: Den Vollmond fast genau im Perigäum (dem erdnächsten Punkt der Umlaufbahn) – dadurch erscheint der Mond besonders groß – so groß wie seit circa 18 Jahren nicht mehr. Continue reading »

 

Wespe by mydalon
Wespe a photo by mydalon on Flickr.

Ich bin immer wieder begeistert von den Möglichkeiten, die mir mein Retroadapter bietet!
Am Wochenende war ich mit meinen Kindern auf dem Spielplatz und habe eine Wespe entdeckt, die sich als Fotomodell anbot. Es wird Zeit, dass der Frühling kommt und mir mehr Krabbeltiere vor die Linse geraten!

 

Seit ich meine neue Kamera habe, spiele ich damit natürlich auch herum. Toll ist es einen kleinen Arduino zum Auslösen der Kamera zu verwenden.
Gestern habe ich, als ich im Büro geschuftet habe, auch meine Kamera schuften lassen. Bis 15:48 hat sie alle 30 Sekunden ein Foto des Ausblicks aus meinem Fenster geschossen – dann war der Akku leer. Typisches Nachmittagstief eben.

Ich habe das Ganze dann mit mencoder so zu einem Video umgewandelt:
mencoder 'mf://*.JPG' -mf w=800:h=533:fps=24:type=jpg -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vpass=1:vbitrate=2160000:mbd=2:keyint=132:v4mv:vqmin=3:
vlelim=-4:vcelim=7:lumi_mask=0.07:dark_mask=0.10:naq:vqcomp=0.7:
vqblur=0.2:mpeg_quant -o Wolken.avi

(alles in einer Zeile)

Das Ergebnis seht ihr hier:

Was ich daraus gelernt habe:

  • Der Sucher der Canon EOS 1000d bildet nicht das gesamte Bild ab – der Fensterrahmen rechts oben sollte nicht mit auf’s Bild und war es im Sucher auch nicht – also: etwas Abstand halten.
  • Ich habe keine Ahnung, wie mencoder funktioniert – da muss ich mich noch einlesen, für meinen Geschmack sind das zu viele Kompressionsartefakte – hat jemand Tipps für mich?
  • Automatische Belichtung führt dazu, dass die Lichtstimmungen immer nivelliert werden, was bei einem Zeitrafferfilm nicht optimal ist. Das nächste Mal werd ich das mit festen Blenden/Belichtungszeit/ISO-Werten versuchen.
  • Vor der Verarbeitung habe ich alle Bilder klein gerechnet – für das nächste Projekt werde ich gleich kleinere Bilder aufnehmen – vielleicht hält dann auch der Akku länger, obwohl ich mich bei 599 Frames nicht beschweren will.
  • Ich habe natürlich ein Stativ benutzt, aber aus irgendeinem Grund wackelt teilweise das Haus – dem muss ich nachgehen. Entweder tanzt einer meiner Mitbewohner Polka wenn ich nicht da bin, oder es spukt bei mir ;-)

Trotzdem finde ich das Ergebnis überraschend beeindruckend.

UPDATE:

Ich habe nochmal mit dem Encoding rumgespielt. Jetzt habe ich das Video so kodiert:
ffmpeg -y -r 25 -b 5000kb -i %05d.jpg output.mp4
Und das Ergebnis sieht deutlich besser aus:

 

Es war einmal vor langer Zeit, da hatte ich eine Spiegelreflexkamera. Eine sehr manuelle. Keine Blendenautomatik, kein Autofokus nicht einmal einen automatischen Filmtransport gab es. Aber ich habe damit fotografiert und es hat mir auch viel Spass gemacht. Eine Zeitlang habe ich sogar meine Bilder in der Dunkelkammer selbst entwickelt.

Aber, wie ich nun einmal bin, musste irgendwann doch eine digitale Knipse her. Und nach mittlerweile drei digitalen Kompaktkameras hat sich bei mir mehr und mehr eine gewisse Unzufriedenheit eingestellt, weil diese Kameras einem kaum kreativen Spielraum lassen. Ich wollte also eine digitale Spiegelreflexkamera. Letzte Woche konnte ich dann einem äußerst günstigen Angebot bei Saturn nicht widerstehen und ich bin stolzer Besitzer einer Canon EOS 1000d geworden.
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